Heute habe ich endlich mal Zeit um mal wieder etwas
hochzuladen. Da jetzt leider nur noch 3 Monate, 1/3 des ganzen Jahres oder ein
bisschen weniger als 100 Tage übrig sind bis dieses herausfordernde,
abwechslungsreiche und manchmal auch langweilige Jahr vorbei ist, versuche ich
so viel Indien wie möglich anzusammeln und mache Listen, was ich noch alles tun
möchte, kaufen MUSS(!), lernen sollte, etc.
Und dann ist da noch die Sache mit meinen Freizeitbeschäftigungen. Zurzeit gehe ich täglich ins Fitnesszenter, und wenn ich mal nicht gehe, werde ich am nächsten Tag natürlich sofort von allen meinen Gymkolleginnen konfrontiert, weshalb ich denn nicht kam ( Dabei kommt die meisten von Ihnen nur 2-3 mal in der Woche…) dann gehe ich dreimal ins Basketball, obwohl es auch täglich wäre, sogar Sonntags, was zum gleichen Ergebnis führt. Nur das mein Coach dort standhaft behauptet, dass wenn man drei Tage, also eigentlich habe ich nur 1 Tag gefehlt, nicht kommt ist das etwa dasselbe wie wenn man 3 Monate fehlt. Dann habe ich am Wochenende Zeichnungsklassen angefangen um Warlipainting, die traditionellen Zeichnungen von einem der vielen Stämme, zu lernen. Da die Lehrer aber finden ich müsse auch lernen mit Farben zu malen, da Blei- und schwarzer Stift doch einfach langweilig seien, darf ich auch andere Dinge zeichnen und es gefällt mir gut. Am Sonntagmorgen stehe ich jeweils um 6.45 auf, um mit meinem Gastvater und seiner umweltsozialen Gruppe, nach Tapovan, so ein Platz halt J, zu gehen. Dort lockern wir die Erde auf und giessen dann alle Bäume, in dem wir eine Kette vom Fluss her bilden, und pflanzen auch neue Bäume. Es macht Spass vor allem auch weil so viele in meinem Alter, oder ein bisschen älter, dabei sind und wir nachher immer alle zusammen Tee trinken gehen.
Was mich allerdings manchmal nervt, also nicht nur am Sonntagmorgen sondern generell, ist, dass die Leute nach Sieben Monaten immer noch sooooo entzückt sind wenn ich ihnen auf Marathi antworten kann das mein Name tatsächlich Janice ist. Dabei konnte ich das schon sagen bevor ich überhaupt hier war…
Sie erklären mir dann jeweils, dass sie halt einfach Freude daran haben, wenn eine Ausländerin Marathi lernt. Die meisten Ausländer lernen nämlich Hindi, wenn überhaupt und deshalb reden mich viele auch in Hindi an. Was dazu führt, dass ich manchmal sehr verwirrt bin. Wenn man ein Gespräch hört und dann plötzlich ist alles immer noch sehr ähnlich, man versteht einfach nichts mehr, nun dann weiss ich dass sie jetzt zu Hindi gewechselt haben.
Ausserdem lerne ich von meiner Gastmutter gerade ein bisschen, wie man meine Lieblingsgerichte zubereitet, damit ich die dann in der Schweiz auch ganz schnell wiedermachen kann. Allerdings werde ich Probleme mit den Zutaten haben, da es einfach kein Linsenmehl, Curryblätter oder sonst noch tausend Dinge gibt.
Lesen und Mehandi’s zu zeichnen gehört natürlich auch dazu, ebenso wie ab und zu mal Shoppen oder Freunde treffen.
Und dann ist da noch die Sache mit meinen Freizeitbeschäftigungen. Zurzeit gehe ich täglich ins Fitnesszenter, und wenn ich mal nicht gehe, werde ich am nächsten Tag natürlich sofort von allen meinen Gymkolleginnen konfrontiert, weshalb ich denn nicht kam ( Dabei kommt die meisten von Ihnen nur 2-3 mal in der Woche…) dann gehe ich dreimal ins Basketball, obwohl es auch täglich wäre, sogar Sonntags, was zum gleichen Ergebnis führt. Nur das mein Coach dort standhaft behauptet, dass wenn man drei Tage, also eigentlich habe ich nur 1 Tag gefehlt, nicht kommt ist das etwa dasselbe wie wenn man 3 Monate fehlt. Dann habe ich am Wochenende Zeichnungsklassen angefangen um Warlipainting, die traditionellen Zeichnungen von einem der vielen Stämme, zu lernen. Da die Lehrer aber finden ich müsse auch lernen mit Farben zu malen, da Blei- und schwarzer Stift doch einfach langweilig seien, darf ich auch andere Dinge zeichnen und es gefällt mir gut. Am Sonntagmorgen stehe ich jeweils um 6.45 auf, um mit meinem Gastvater und seiner umweltsozialen Gruppe, nach Tapovan, so ein Platz halt J, zu gehen. Dort lockern wir die Erde auf und giessen dann alle Bäume, in dem wir eine Kette vom Fluss her bilden, und pflanzen auch neue Bäume. Es macht Spass vor allem auch weil so viele in meinem Alter, oder ein bisschen älter, dabei sind und wir nachher immer alle zusammen Tee trinken gehen.
Was mich allerdings manchmal nervt, also nicht nur am Sonntagmorgen sondern generell, ist, dass die Leute nach Sieben Monaten immer noch sooooo entzückt sind wenn ich ihnen auf Marathi antworten kann das mein Name tatsächlich Janice ist. Dabei konnte ich das schon sagen bevor ich überhaupt hier war…
Sie erklären mir dann jeweils, dass sie halt einfach Freude daran haben, wenn eine Ausländerin Marathi lernt. Die meisten Ausländer lernen nämlich Hindi, wenn überhaupt und deshalb reden mich viele auch in Hindi an. Was dazu führt, dass ich manchmal sehr verwirrt bin. Wenn man ein Gespräch hört und dann plötzlich ist alles immer noch sehr ähnlich, man versteht einfach nichts mehr, nun dann weiss ich dass sie jetzt zu Hindi gewechselt haben.
Ausserdem lerne ich von meiner Gastmutter gerade ein bisschen, wie man meine Lieblingsgerichte zubereitet, damit ich die dann in der Schweiz auch ganz schnell wiedermachen kann. Allerdings werde ich Probleme mit den Zutaten haben, da es einfach kein Linsenmehl, Curryblätter oder sonst noch tausend Dinge gibt.
Lesen und Mehandi’s zu zeichnen gehört natürlich auch dazu, ebenso wie ab und zu mal Shoppen oder Freunde treffen.
Was letzten Monat auch noch so passierte: Republiktag,
Mumbai, ein verpasstes Päckli und ganz viele lustige Momente.
Der Republiktag war ein GROSSES Ereignis. Rose, Stefano und
ich wurden von der Schule in der der Gastvater von Rose arbeitet, eingeladen
und waren die Ehrengäste der ganzen Veranstaltung. Um 4.30 morgens ging es los
von Nasik, denn die Schule ist ca. 2 ½ h entfernt. Nach einer Autofahrt die
nicht ganz so gemütlich war, da uncle nicht wirklich sooo gut Auto fährt und
überall Geschwindigkeitsbrecher sind, was dazu führt, dass er zuerst abbremste
bis die ersten zwei Räder darüber fuhren und dann wieder Gas gab und wir im
hinteren Teil des Autos hochgeschossen wurden… Als wir dann endlich dort
ankamen, mussten wir zuerst Kleider wechseln. Rose und ich durften also in
einen Sari schlüpfen und Stefano eine schöne Kurta anziehen. Weil wir die
Ehrengäste waren, bekamen wir einen Turban umgebunden und auch ganz tolle
Snacks und so. Oh und man vergesse nicht die 1000 Fotos die von uns geschossen
wurden. Alles im allem war es aber lustig, die Fahnenhissung und das
anschliessende Programm, welches aus Tänzen der Schüler bestand, wurden
genossen, so wie auch die Gemeinschaft unter uns drei. Wir gehen zwar in
dieselbe Klasse und sehen uns meistens auch noch in der Freizeit, ABER das ist
nicht dasselbe J
Da ich alle meine oben erwähnten Listen natürlich meinen
Gasteltern zeigte, machten wir kurzerhand Pläne, nach Mumbai zu gehen.
Eigentlich ist es wirklich nicht weit weg, 3h Zug fahren und man ist mitten in
der Stadt.
So planten also mein Gastmami, ihre Freundinnen und ich ein Tag in der Metropole.
Weil keine Männer mit uns kamen, mieteten wir ein Privates Taxi für den ganzen Tag und so war es uns möglich, all die Sehenswürdigkeiten zu sehen. Gateway of India, Marine Drive, Sea Link, the Hanging Gardens, Strand etc. und natürlich sahen wir auch noch ein Promi beim Autowechsel, was dazu führte, dass die einte Freundin wie verrückt das Auto gefilmt hat, dabei sah man ja gar nichts… Ausserdem begann ich ein paar Bollywood schauspieler zu bemitleiden, da der eine, sein Haus bald verlassen wollte und sich vor seinem Haus vermutlich mehr als 100 Leute versammelt haben, auch wir gesellten uns für 5 Min dazu, doch wir wollten noch ein bisschen Shopping machen und gingen deshalb auch wieder. Das Shopping war dann aber ein bisschen enttäuschend, weil es war einfach so verwirrend. Die Freundinnen meiner Gastmutter wollten alle, dass ich etwas kaufe, die Verkäufer natürlich auch und deshalb kaufte ich am Schluss nichts. Ausser einem amerikanischen Müesli, auf welchem Stand das es ganz Swiss-Style sei und ein paar anderen kleinen europäischen Nahrungsmittel, allerdings kaufte ich die Rittersport schoggi nicht, weil nun jaa, meine Gastfamilie denkt sowiso schon, dass ich Schoggi verrückt bin, was ich leider nicht verhindern kann. (Allerdings habe ich es nachher bereut, das ich die feine Schokolade nicht gekauft hatte) Aber: Das Müesli war suuuuper! J
So planten also mein Gastmami, ihre Freundinnen und ich ein Tag in der Metropole.
Weil keine Männer mit uns kamen, mieteten wir ein Privates Taxi für den ganzen Tag und so war es uns möglich, all die Sehenswürdigkeiten zu sehen. Gateway of India, Marine Drive, Sea Link, the Hanging Gardens, Strand etc. und natürlich sahen wir auch noch ein Promi beim Autowechsel, was dazu führte, dass die einte Freundin wie verrückt das Auto gefilmt hat, dabei sah man ja gar nichts… Ausserdem begann ich ein paar Bollywood schauspieler zu bemitleiden, da der eine, sein Haus bald verlassen wollte und sich vor seinem Haus vermutlich mehr als 100 Leute versammelt haben, auch wir gesellten uns für 5 Min dazu, doch wir wollten noch ein bisschen Shopping machen und gingen deshalb auch wieder. Das Shopping war dann aber ein bisschen enttäuschend, weil es war einfach so verwirrend. Die Freundinnen meiner Gastmutter wollten alle, dass ich etwas kaufe, die Verkäufer natürlich auch und deshalb kaufte ich am Schluss nichts. Ausser einem amerikanischen Müesli, auf welchem Stand das es ganz Swiss-Style sei und ein paar anderen kleinen europäischen Nahrungsmittel, allerdings kaufte ich die Rittersport schoggi nicht, weil nun jaa, meine Gastfamilie denkt sowiso schon, dass ich Schoggi verrückt bin, was ich leider nicht verhindern kann. (Allerdings habe ich es nachher bereut, das ich die feine Schokolade nicht gekauft hatte) Aber: Das Müesli war suuuuper! J
Ausserdem war ich sehr geschockt von den Touristen. Ich bin
es mir nicht mehr gewöhnt weisse Menschen zu sehen, ausser Rose und Stefano
aber die sind normal, und diese Leute waren einfach so komisch. Sie sahen
manchmal wirklich lustig aus, mit blauen Shorts und orangen T-shirt über dem
Bierbauch oder mit Spaghettiträger und kurzen Hosen. Ich fand es so
unnatürlich, wie sie aussahen und herumliefen und so und tat einen guten
indischen Job im Starren :D Und natürlich habe ich irgendwie dabei vergessen,
dass auch ich nicht gerade indisch aussehe. So fand ich das die blonde
Touristin mit der Kurta, wirklich versucht wenigstens ein bisschen Indien näher
zu kommen, während die andere Touristin mit dem langen Kleid welches die
Schultern aber nicht bedeckt halt irgendwie am falschen Ort gelandet ist… Ja,
ihr könnt jetzt sagen, dass ich ja gar nicht weiss weshalb sie in Mumbai waren
und was sie dort taten etc. und dass ist wahr. Es war mehr so eine Reaktion aus
Neugier, Erinnerung aber auch zu Ungewohntem.
Letzten Monat gab es auch mehrere Kommunikationsprobleme mit
der Schweiz. So kam das Weihnachtspäckli nach drei Monaten wieder in der
Schweiz an, Grund: Nicht Zustellbar. Ausserdem wollte ich skypen, vergas aber
schon 2/3 Stunden vorher nachzuschauen ob das Monatsinternetabo schon
abgelaufen ist und überraschung, es war. Die halbe Stunde die ich eingeplant
hatte für das verstrich und immer noch kein Internet… So fiel dieser
Skypeversuch ins Wasser. Alle diese Dinge haben zu Spannungen und viel Drama
geführt.
Letzte Woche kaufte ich übrigens einen Sari! Der ist
wunderschön cremefarben mit blauem Muster und Bluse. Jetzt muss nur noch die
Bluse genäht werden und fertig ist er! Ich freu mich schon.
Die nächste Mal wenn ich
euch wieder berichte werden nur noch zwei Monate übrig bleiben und noch weniger
Zeit um alles zu geniessen und aufzunehmen.![]() |
| Warten für einen Schauspieler |
| Mumbai |
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| Überfülltes Zugabteil |
| Taj Hotel |
| Meer |
| Indisches Essen♥ |
| Chapati - Fladenbrot |


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