In Indien werden wir zuerst alle zusammen ein Orientation Camp in Dehli haben. Ich freue mich schon darauf alle anderen Austauschschüler kennen zulernen. Außerdem muss ich nicht alleine fliegen, da noch jemand zweites aus der Schweiz nach Indien kommt. Darüber bin ich sehr, sehr froh.
Ich freue mich schon so sehr darauf, dass ich am liebsten jetzt schon abfliegen würde. Damit ihr meine Gedankenumschwünge verstehen könnt müsst ihr mich schon ein bisschen besser kennen. Denn vorher habe ich ja geschrieben, dass es auch Fragen gibt. Diese Fragen kann man allerdings jetzt noch nicht beantworten aber ich freue mich schon darauf sie mit euch auszudiskutieren.
Meine Gastfamilie, mit der ich schon ziemlich viel Kontakt habe, wohnt in einer Stadt namens Nasik/ Nashik. Sie ist in der Nähe von Mumbai(180 km) und hat etwa 1.5 Mio Einwohner. Viel für mich, wenig für Indien. Ich werde dort in die Schule gehen und versuchen einen ganz "normalen" Alltag zu leben. Da viele, die ich kenne darüber gesprochen haben, dass Indien ja nun mal gar nicht normal sei, nennt sich dieser Blog: "Far From Normal?" Es ist weit weg von dem was eine sechzehnjährige Schweizerin kennt und trotzdem ist darin eine andere Normalität versteckt.
Nochmal zu meiner Gastfamilie:) Ich werde einen Bruder haben, er heisst Sushant etwas älter ist als ich ( 3 Monate) und natürlich Gasteltern. Meine Gastmutter Gouri arbeitet in einem Schönheitssalon und mein Gastvater Shekhar ist Mechaniker, engagiert sich in seiner Freizeit viel für die Umwelt, das heisst er pflanzt Bäume und kümmert sich um verletzte Vögel.
Am Pfingstwochenende war ich in einem Vorbereitungscamp und es war super. Ich habe viele nette Menschen :) ( ja, wirklich es waren alles Menschen) kennengelernt. Und erfahren das ich eben nicht alleine fliegen muss. Was ich super finde, da ich erst einmal geflogen bin und das ganze nicht wirklich verstehe.
Mit dem Packen sollte ich auch mal beginnen da es jetzt nur noch zwei Wochen sind. Doch was soll ich alles mitnehmen? So viel wie möglich und gaaaanz viel Schoggi oder doch in einem gesunden Mass und bei jedem Gegenstand der in den Koffer wandern will, überlegen ob ich den wirklich, WIRKLICH brauche.
Vor einer Woche sind ganz viele Verwandte und Bekannte zu uns gekommen und wir haben uns voneinander verabschiedet. Das war zwar traurig aber auch schön alle noch einmal zu sehen.
Genug für heute und ich freue mich, euch im nächsten Blog von meinen ersten Erlebnissen in Indien zu erzählen
You must be the Change you wish to see in the World - Mahatma Gandhi